INTRO
„Die Kunst… das ist der Mensch!“*
Christoph Schneider
DA:VOR DA:HINTER DA:ZWISCHEN
„Fenster zur Welt…“
Zu den Bildern von Christoph Schneider
von Andreas Kühne
Andreas Kühne
INTRO
„Die Kunst?… das ist der Mensch!“*
Christoph Schneider
Ist das eigentliche Medium** in der Kunst letztlich der Mensch selbst, als Subjekt, mit der Möglichkeit zur Objektivierung?
Viele meiner Arbeiten sind eine Reaktion auf grundlegende menschliche Erfahrungen, Beziehungen und Abhängigkeiten, in privaten, gesellschaftlichen sowie institutionellen Kontexten. Dabei verschmelzen im Arbeitsprozess äußere und innere Wirklichkeit als Materialisierung des "Motiv´s" zu dem, was ich autonomen Bildraum nenne, der so nur im Bild existiert.
Es vereinen sich dabei unterschiedliche, gegensätzliche Aspektpaare und Elemente: So etwa expressive und ruhige, erlebt gefühte und erdachte, illusionistisch gegenständliche und abstrakte, auflösende und strukturierende, auf sinnlicher Wahrnehmung beruhende und eingebildete, das Leben und die Malerei und Kunst sozusagen selbst betreffende, konkrete. In ihnen drückt sich mein Erleben der Welt und meine Sicht auf diese aus. Sie sind Aktion, Innehalten und Reaktion in einem, stehen für Subjekt und Objekt, äußeres wie inneres Motiv. Sie wollen nicht „über" die Welt, vielmehr "parallel zur, von und mit ihr" sprechen***, im Kontakt mit dieser, der inneren und der äußeren.
DA:VOR DA:HINTER DA:ZWISCHEN
Fenster zur Welt
Zu den Bildern von Christoph Schneider
von Andreas Kühne
Andreas Kühne